Michael Guillen

Michael wuchs in East Los Angeles in einem christlichen Elternhaus auf.  Sein Vater und Großvater waren Pastoren. Als er neun Jahre alt war, kam Michael’s Vater mit einem Buch mit dem Titel Nuclear Forces (Nukleare Kräfte) nach Hause. Dies war der Auslöser, dass Michael, nachdem er es gelesen hatte, sich in die Wissenschaft verliebte. Er sagt, dass Gott auf wundersame Weise den überwältigenden Wunsch in sein Herz gelegt hat, Wissenschaftler zu werden.
"Ich habe noch nie ein Wissenschaftler getroffen, noch war ich in einem Labor", sagt Michael.
Jeder ging davon aus, dass er den Fussstapfen seines Vaters und Großvaters als Pastor folgen würde.
Seine Vision hat ihn aus dem Osten von Los Angeles zur UCLA (Universität von Los Angeles), Cornell und Harvard gebracht und schließlich gewann sein IQ (Intelligenzquotient) über seinen SQ (Geistlicher Quotient).
"Ich wurde ein praktischer Atheist", sagt Michael.  "Jemand, der an Gott glaubt, aber lebt, als ob er nicht existiert." Er hörte auf, seine Bibel zu lesen und Gott in seinem Leben an die erste Stelle zu setzen.
In den 80er Jahren wurde er bei ABC-TV nationaler Wissenschaftskorrespondent.
Im Jahr 1997 während einer Diskussion über das Klonen in der Sendung "Good Morning America“ fragte Charlie Gibson Michael nach seiner persönlichen Meinung.  Michael sagte ihm, dass das Klonen von Säugetieren ihn beunruhigt. "Nicht nur als Wissenschaftler, sondern als Wissenschaftler, der auch an Gott glaubt."
Da Michael sich Sorgen machte, dass sein öffentliches religiöses Bekenntnis Kritik einbringen würde, war er umso überraschter, als er von einer Flut der Unterstützung überschüttet wurde.
Ermutigt durch diese unerwartete öffentliche Reaktion bereitete Michael eine Rede vor, um andere zu ermutigen, sich öffentlich zur eigenen Meinung zu stellen.  Aus dieser Rede wurde ein Buch (Reconciling Two Worlds)
Obwohl Michael nie völlig seinen Glauben an Gott verloren hatte, war er ganz in seinen wissenschaftlichen Studien vertieft.
"Ich musste zwei verschiedene Welten miteinander „versöhnen“", sagt er.
Nachdem er seine Frau, Laurel, getroffen hatte, begannen sie, die Bibel von Deckel zu Deckel zu lesen. Aber das Lesen der Bibel war nicht das, was Michael auf die Knie brachte.  Es waren seine wissenschaftlichen Studien. Je mehr er untersuchte, wie das Universum funktioniert, wie die Welt zusammengesetzt ist, desto mehr verstand Michael, dass die Schaffung des Universums kein Zufall war.

Er sagt, es gab drei Dinge, die Gott benutzte, um sein Herz zu verändern:

  • Dass das Universum eine Schönheit ist, die mehr als nur auf der Oberfläche ist.  Zum Beispiel die einzelligen Organismen oder die Choreographie des Kosmos.  "Das Ganze wurde durch ein höheres Wesen geschaffen", sagt Michael.
  • Dass, wenn eine Person in schwarze Löcher und mehrere Universen glauben kann, es auch keine grosse Sache wäre, an Gott zu glauben.
  • Dass es in der Wissenschaft eine Wahrheit und einen Satz von Gesetzen gibt.  Dies zeigte Michael die kompromisslose Wahrheit, dass es eine Wahrheit, einen Standard von richtig und falsch gibt. 

So war es leicht für ihn zu glauben.

Michael ist der Auffassung, dass es den Eindruck gibt, dass Christen wissenschaftliche Analphabeten oder feindlich in Bezug auf die Wissenschaft eingestellt sind.
"Dies ist ein Hindernis für die Christen, die den Kontakt zu den nicht Glaubenden in der Welt suchen.  Es gibt den Eindruck, dass das Christentum nicht glaubwürdig ist", sagt er. Christen müssen bereit sein, mit intellektuellen Argumenten nicht Gläubigen zu zeigen, dass es möglich ist, eine wissenschaftlich gebildete Person im 21. Jahrhundert zu sein und trotzdem an Gott zu glauben.